Vernetztes Denken

Mit der pädagogischen Zielsetzung, den Kindern Möglichkeiten aufzuzeigen, wie komplexe Sachverhalte in kleine, überschaubare Themen gegliedert werden, die man dann wie in einem Puzzlespiel passend aneinanderfügt, entwickelt sich ein Verständnis für Zusammenhänge in Gesellschaft und Natur.



 


Vernetztes Denken

  

„Erst wenn die Trennlinien verschwimmen, treten Beziehungen zwischen den Teilen hervor. Trotz weniger Daten erkennt man so das System.“ (Frederic Vester)

  


 

Die Art des Lernens kann sehr unterschiedlich sein. Wie Kinder mit Lernstrategien und Arbeitstechniken umgehen, hängt oft vom Lerntyp ab. Aus diesem Grund findet Unterricht in verschiedenen Varianten statt. Durch spezielle Unterrichtsreihen wird das Lernen gelernt.

In der Rangliste der beliebtesten Unterrichtsformen für Schüler stehen Projekttage, beispielsweise zu den Themen Umwelt oder Kunst, Exkursionen und Lernen nach eigenem Zeitrhythmus vor Stationsarbeit und Frontalunterricht.

Deshalb wechseln die Unterrichtsmethoden. Dies kann in Elternversammlungen genauer erläutert werden.

Vernetztes Denken erfordert ein konsequentes Zusammenarbeiten der Fachlehrer einer Klasse. Nach Absprache eines Themas wird entsprechendes Fachwissen aufbereitet und in verschiedene Fächer integriert. Schülerinnen und Schüler erhalten möglichst oft Gelegenheit, ihre Lernergebnisse vor Publikum zu präsentieren. Die Formen der Präsentation werden im Fachunterricht geübt. Dazu gehören z. B. die Herstellung von Plakaten oder Modellen im Kunstunterricht, der Aufbau eines Kurzvortrages oder von sog. Mind Maps im Deutschunterricht und der Umgang mit dem Computerprogramm PowerPoint im Sachunterricht der Klasse 4. Lernformen wie die Stationsarbeit, Partner- und Gruppenarbeit, Schreibkonferenzen, Expertenrunden oder das Durchführen von Experimenten dienen dem selbständigen Lernen.